Mario Seidl in Lahti erneut am Podium | Willi Denifl 10.

Continentalcup-Doppelsieg durch Gerstgraser und Orter

Mario Seidl schaffte auch im Einzelbewerb von Lahti (FIN) heute Sonntag den Sprung aufs Podium. Der Salzburger musste sich nur Sieger Joergen Graabak (NOR) und Akito Watabe (JPN) geschlagen geben.

Mario Seidl konnte sich auf der Schanze einen komfortablen Vorsprung von 43 Sekunden auf seinen ersten Verfolger Akito Watabe (JPN) herausspringen. Joergen Graabak hatte als Fünfter einen Rückstand von 1min 14sek auf Seidl. Zweitbester Österreicher nach dem Springen war Willi Denifl als Achter (+1min 36sek), Bernhard Gruber folgte hinter Johannes Lamparter als Elfter (+2min2sek) auf die Loipe.

Mario Seidl lief die ersten Kilometer allein vorne weg, ehe Akito Watabe zu Seidl im Rennverlauf aufschließen konnte. Die beiden liefen bis zu Beginn der letzten Runde alleine vorne weg, ehe von hinten Joergen Graabak angesprintet kam. Graabak und Watabe verschärften auf den letzten Kilometern dann das Tempo noch einmal, Seidl konnte da nicht mehr mithalten. Ein spannender Zielsprint zwischen Watabe und Graabak fiel zu Gunsten des Norwegers aus, Mario Seidl lief den ungefährdeten dritten Platz nach Hause. Bernhard Gruber lieferte ein starkes Langlaufrennen ab und sprintete mit der fünften Laufzeit von Platz Elf auf den siebten Gesamtrang vor (+38,2sek). Ebenso noch in die Top Ten lief Willi Denifl als Zehnter (+59,7sek)

Stimmen:

Audiointerview Mario Seidl:

Bernhard Gruber: „Ich bin mit der Laufleistung heute zufrieden, auf der Schanze habe ich heute auch meinen besten Sprung vom Wochenende zeigen können. Perfekt ist es noch nicht, über dem Vorbau eckt mein Sprungsystem noch etwas. Aber die Formkurve zeigt bergauf, ich habe mein System etwas gefestigt und ich komme wieder halbwegs ins Fliegen. Da werde ich jetzt weiterarbeiten und beim Laufen vielleicht noch ein kleines bisschen drauflegen, dann passt es.“

Die weiteren Platzierungen der Österreicher:
13. Johannes Lamparter
17. Thomas Jöbstl

Das Team reist morgen Montag früh zurück nach Österreich.

Erneuter Continentalcup-Doppelsieg durch Gerstgraser und Orter

Im dritten und letzten Continentalcup-Rennen heute in Eisenerz feierten Paul Gerstgraser und Philipp Orter erneut einen Doppelsieg. Wie schon am Freitag über die 5km siegte auch heute wieder Paul Gerstgraser 22,7 Sekunden vor Teamkollege Philipp Orter. 30,7 Sekunden hinter Gerstgraser überquerte der Norweger Lars Ivar Skaarset als Dritter die Ziellinie. Samuel Mraz und Christian Deuschl liefen als Neunter und Zehnter ebenso noch in die Top Ten.

Das Continentalcup-Podium von Eisenerz: Philipp Orter, Paul Gerstgraser, Lars Ivar Skaarset (Foto: Romina Eggert – honorarfrei)
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Mag. Clemens Derganc
Medienbetreuer Nordische Kombination

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