ÖSV-Medieninfo | Nordische Kombination | 8. Platz für Thomas Jöbstl in Lillehammer

  1. Platz für Thomas Jöbstl in Lillehammer

Auch den zweiten Wettkampf von Lillehammer (NOR) konnte der bisherige Saison-Dominator Jarl Magnus Riiber für sich entscheiden. Riiber gewinnt 20,2 Sekunden vor seinem Landsmann Joergen Graabak und 47,9sek vor Vinzenz Geiger (GER). Thomas Jöbstl wird als bester Österreicher Achter (+1min4sek).

Der bestplatzierte Österreicher nach dem Springen war Franz-Josef Rehrl. Der Steirer musste sich im Springen lediglich Überflieger Jarl Magnus Riiber geschlagen geben. Beide hatten eine Weite von 139,5 Meter, aufgrund der höheren Punkteanzahl startete Riiber vier Sekunden vor Rehrl in die Loipe. Martin Fritz und Thomas Jöbstl gingen als 12. ex aequo mit 1min 33sek Rückstand ins Rennen.

Thomas Jöbstl startete sehr schnell und arbeitete sich im Rennen gemeinsam mit Vinzenz Geiger und Fabian Riessle nach vorne. Für den Kärntner resultierte schlussendlich der achte Gesamtrang, der mit ihm gleichzeitig gestartete Martin Fritz finishte als Zehnter (+1min30,1sek). Franz-Josef Rehrl hingegen fiel im Langlaufrennen zurück. Der Steirer lief zu Beginn auf Riiber auf, er musste in der zweiten Runde in Folge jedoch reißen lassen. Rehrl wurde im weiteren Rennverlauf von der Verfolgergruppe, in der sich Jöbstl und Fritz befanden, eingeholt. Er finishte am elften Gesamtrang (+1min35,8sek). Ein beherztes Langlaufrennen zeigte Lukas Greiderer. Der Tiroler lief nach einem verpatzten Sprung von Platz 30 mit der siebtbesten Laufzeit auf Platz 13 in der Endabrechnung vor.

Die weiteren Platzierungen der Österreicher:

  1. Philipp Orter
  2. Bernhard Gruber.
    DNS: Lukas Klapfer

Stimmen:

Thomas Jöbstl: (8.) „Der Sprung und die Ausgangsposition war heute wieder richtig gut. Das Rennen war ungemein hart, die Loipe war weich und tief, es hat mir alles abverlangt. Ich fühle mich läuferisch echt gut und kann weite Strecken mit den Schnellsten mitgehen. Das Podest war schon fast in Reichweite, ganz zum Schluss fehlen mir aber noch ein paar Körner. Auf die Leistungen vom Wochenende kann ich aber aufbauen.“

Martin Fritz: Das Laufen hat heute besser als gestern gepasst, dafür das Skispringen nicht. Wenn ich beides auf den Punkt bringe, dann kann es fürs Stockerl reichen. Die Strecke war hart und am Anfang bin ich es etwas langsamer angegangen. Der zehnte Platz ist ok, in den nächsten Wettkämpfen möchte ich jedoch ein Wörtchen ums Stockerl mitreden.“

Franz-Josef Rehrl: „Das Laufen war dieses Wochenende nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Jetzt heißt es trainieren und beim Weltcup in der Ramsau greifen wir wieder an.“

Die Mannschaft fliegt morgen Montag wieder zurück nach Österreich. Der nächste Weltcup in der nordischen Kombination findet in Ramsau am Dachstein statt, wo von 20. – 22. Dezember zwei Einzelbewerbe auf der Normalschanze am Programm stehen.

Mag. Clemens Derganc
Medienbetreuer Nordische Kombination

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