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Sechster Platz für Greiderer in Val di Fiemme (ITA)
Fünf Österreicher in Top 16

Im ersten von drei Wettkämpfen in Val di Fiemme (ITA) landete Lukas Greiderer als bester Österreicher auf Platz 6, nur 0,9sek dahinter überquerte Teamkollege Martin Fritz als Siebenter und zweitbester ÖSV-Athlet die Ziellinie. Der Sieg geht an den Norweger Jarl Magnus Riiber vor Vinzenz Geiger (GER; +26,6sek) und Joergen Graabak (NOR; 27,7sek).

Im Springen platzierte sich Franz-Josef Rehrl aus österreichischer Sicht in der aussichtsreichsten Position. Der Steirer startete als Dritter eine Sekunde hinter dem Zweitplatzierten Espen Bjoernstad (NOR) und 24 Sekunden hinter dem Halbzeitführenden Jarl Magnus Riiber (NOR) ins Rennen. Martin Fritz folgte Rehrl als Achter und mit 56 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Für das Tiroler Duo Johannes Lamparter und Lukas Greiderer hielt sich mit 1min16sek bzw. 1min20sek als 13. und 14. der Rückstand ebenso noch in Grenzen. Lukas Klapfer startete nach einem durchwachsenen Sprungdurchgang von Position 16 aus seine Aufholjagd.

Die Athleten mussten den 2,5km Rundkurs im Stadion von Lago di Tesoro viermal bewältigen. Im Rennen bildete sich hinter Riiber zunächst eine 11-Mann starke Verfolgergruppe, die im Rennverlauf auf 17 Mann anwuchs. Bis kurz vor dem Ziel hielten sich Klapfer, Greiderer, Rehrl und Fritz in dieser Gruppe an einer aussichtsreichen Position im Kampf um die Podiumsplätze. Beim Start-Ziel Sieg von Riiber entfachte in der letzten Runde dahinter der Kampf um die letzten beiden Plätze am Podium. Als zum Schluss im Stadioneinlauf das Tempo verschärft wurde, konnten die ÖSV-Athleten nicht mehr mit der Spitze mithalten. Greiderer und Fritz schafften schlussendlich als 6. und 7. den Sprung in die Top Ten, Lukas Klapfer und Franz-Josef Rehrl verpassten diese als 11. und 12. knapp. Mit Johannes Lamparter als 16. schafften insgesamt fünf ÖSV-Athleten den Sprung in die Top 16.

Die weiteren Platzierungen der Österreicher:
23. Philipp Orter
29. Bernhard Gruber
34. Thomas Jöbstl

Stimmen:

Lukas Greiderer: (6.) „Das Entscheidende, wieso es heute nicht für ganz vorne gereicht hat, war sicherlich die Sprungleistung. Mit 1min20sek Rückstand hatte ich da schon einen weiten Weg bis ganz nach vorne. Ich habe mich auf der Loipe aber super gefühlt und zum Schluss war es ein richtig harter Kampf in der großen Gruppe. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, morgen werde ich alles dran setzen, dass ich nach dem Springen bereits eine bessere Ausgangsposition habe, dann ist einiges möglich.“

Martin Fritz: (7.) „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, endlich wieder einmal ein Langlaufrennen, in dem ich zum Schluss noch ein paar Körner übrig hatte. Die Ausgangsposition nach dem Springen war schon richtig gut, bis ganz nach vorne hat es leider noch nicht gereicht. Ich bin aber zuversichtlich, dass es die nächsten Tage noch weiter aufwärts geht.“

Lukas Klapfer (11.) „Ich habe mich in der ersten Runde gut gefühlt und gleich alles investiert, um auf die beiden Deutschen (Riessle und Geiger, Anm.) aufzulaufen. In der Gruppe war das Tempo dann nicht so hoch, wir sind unseren Rhythmus gelaufen und können uns da nichts vorwerfen. Im letzten Anstieg war ich leider etwas zu schwach, als die anderen attackiert haben, hab ich zu wenig die Ellbogen ausgefahren und konnte nicht mitgehen. Darum ist im Endeffekt nur der elfte Platz rausgekommen. Nachdem was ich aber die erste Saisonhälfte gezeigt habe ist es auf alle Fälle eine Steigerung, ich bin zufrieden und habe Lust auf mehr.“

Franz-Josef Rehrl (12.) „Das Finish ist leider nicht meine große Stärke und bei so vielen Leuten war ich etwas überfordert heute. Auf morgen muss ich mir für den Schluss eine bessere Taktik zurechtlegen, bis zur letzten Runde war das Laufen heute aber absolut ok. Für eine bessere Platzierung muss ich auf der Schanze definitiv auch noch etwas zulegen.“

Morgen Samstag und Sonntag finden in Predazzo zwei weitere Wettkämpfe (ein Einzelwettkampf und ein Teamsprint) auf der Normalschanze in Predazzo statt.

Zeitplan:

Samstag, 11.1.2020
08.45 Uhr: Probedurchgang/Qualifikation HS 104
10.00 Uhr: Wertungsdurchgang HS 104
13.30 Uhr: Langlauf 10km (4×2,5km)

Sonntag, 12.1.2020
08.45 Uhr: Probedurchgang HS 104
09.30 Uhr: Wertungsdurchgang HS 104
14.00 Uhr: Langlauf Teamsprint 2×7,5km

Mag. Clemens Derganc
Medienbetreuer Nordische Kombination

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