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Philipp Aschenwald feiert in Ruka (FIN) sein erstes Solo-Stockerl
Drei Österreicher landen unter den besten Fünf

Die ÖSV-Skispringer waren am Samstag beim ersten von zwei Einzelspringen in Ruka (FIN) im Einsatz und konnten dabei eine starke Mannschaftsleistung zeigen. Bester Österreicher wurde Philipp Aschenwald als Zweiter. Er profitierte unter anderem von der nachträglichen Disqualifikation von Peter Prevc (SLO) und Marius Lindvik (NOR). Der Sieg ging an den Norweger Daniel-Andrè Tande, der bereits den Auftakt eine Woche zuvor in Wisla (POL) für sich entscheiden konnte.

Zunächst war Philipp Aschenwald nach zwei Wertungsdurchgängen auf dem vierten Platz gelegen und führte damit ein starkes mannschaftliches Ergebnis an. Die Materialkontrolle im Anschluss an den Wettbewerb wirbelte aber die Reihenfolge nochmals durcheinander. Bereits nach dem ersten Durchgang waren die Norweger Robert Johansson und Johann Andre Forfang aufgrund irregulärer Sprunganzüge disqualifiziert worden, nun wurden auch die eigentlich zweit- und drittplatzierten Springer Peter Prevc und Marius Lindvik aus dem Klassement gestrichen. Aufgrund dessen rückte Aschenwald auf den zweiten Rang vor.

Der 24-jährige Tiroler landete im zweiten Durchgang mit 143 Metern den weitesten Satz im Wettkampf und verbesserte sich vom 14. auf den zweiten Platz. Für Aschenwald ist es sein erster Podestplatz und bisher bestes Ergebnis im Weltcup.

Stefan Kraft sprang auf den vierten Gesamtrang und verpasste um einen Punkt das Podest. Daniel Huber komplettierte das starke Ergebnis mit zwei soliden Sprüngen und einem fünften Platz. Jan Hörl wurde zudem Neunter und schaffte ebenfalls sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis. Gregor Schlierenzauer landete auf dem 14. Rang. Österreich übernimmt damit gemeinsam mit Norwegen die Führung in der Nationen-Wertung.

OT Philipp Aschenwald
„Dass mein erstes Stockerl so aussieht, dass ich durch zwei Disqualifikationen am Podest stehe, ist schade, aber ich bin natürlich überglücklich, dass ich am Podest bin. Der zweite Sprung war richtig cool, ich glaube mit diesem habe ich es auch verdient, dass ich da heute oben stehen darf.“

OT Stefan Kraft
„Es hat heute richtig Spaß gemacht. Der zweite Durchgang ist schon in die richtige Richtung gegangen. Ich war immer ein wenig schief und habe erst bei 80-90 Metern ins Fliegen gefunden, da ist schon Vieles hergeschenkt, aber beim letzten Sprung habe ich diesen Aha-Effekt gefunden und das hat sich schon sehr gut angefühlt.“

Ergebnis Ruka 30.11.2019
https://oesv.info/media2/presse/d2e551768b1ef7ea.pdf

Daniel Fettner, MA
Medienbetreuer Skispringen
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