Philipp Aschenwald in Ruka TOP! – Platz 16!

Stefan Kraft schafft ersten Top-Ten-Platz der neuen Saison  

Ryoyu Kobayashi (JPN) zweifacher Sieger in Ruka (FIN)  

Stefan Kraft hat am Sonntag im dritten Einzelbewerb des Winters den ersten Top-Ten-Platz erreicht. Eine Klasse für sich war der Japaner Ryoyu Kobayashi, der den zweiten Sieg in Serie feierte. Der 22-jährige Japaner, der am Samstag beim ersten Einzelbewerb in Ruka seinen Premierensieg gefeiert hatte, stellte im Finale Stefan Krafts Schanzenrekord (147,5 m) ein und siegte vor dem Deutschen Andreas Wellinger und Olympiasieger Kamil Stoch aus Polen.

Österreicher in der Qualifikation stark   

Stefan Kraft konnte die Qualifikation, die unmittelbar vor dem Bewerb stattfand, mit einem Sprung auf 135,5 Meter für sich entscheiden. Manuel Fettner wurde Zehnter, Clemens Aigner Elfter. Im Bewerb gelang Stefan Kraft zunächst mit 128 Metern bei schwierigen Verhältnissen nicht der beste Sprung, im zweiten Durchgang ließ er mit 139 Metern aber wieder seine Klasse aufblitzen. Mit Manuel Fettner (15.) und Philipp Aschenwald (16.) landeten zwei weitere Österreicher unter den besten 20 Springern des Tages. 

Morgen am Montag wird das Team von Cheftrainer Andreas Felder den Vormittag in Ruka für eine weitere Trainingseinheit nützen, bevor es wieder in die Heimat geht. Am kommenden Wochenende stehen in Nizhny Tagil (RUS) bereits die nächsten Bewerbe am Programm.   

Cheftrainer Andreas Felder    

„Wir stolpern uns langsam vorwärts. Man sieht, dass die Mannschaft noch nicht stabil ist. Es sind Ausreißer nach oben und nach unten dabei. Mich freut, dass Stefan Kraft gezeigt, dass er in der Lage ist mit einem guten Sprung ganz vorne mitzuspringen. Bei den anderen ist es dann teilweise wieder in die falsche Richtung gegangen. Das ist aber ein ganz normaler Prozess, wenn noch nicht alles zu hundert Prozent gefestigt ist.“  

Stefan Kraft

„Im Vergleich zu gestern ist es mir heute vom ersten Sprung viel besser gegangen. Leider habe ich den ersten Durchgang nicht ganz auf den Punkt gebracht, ich bin aber trotzdem noch ganz gut dabei gewesen. Der zweite Sprung war dann wirklich in Ordnung, da konnte ich wieder etwas Selbstvertrauen tanken und jetzt freue ich mich auf die nächste Weltcup-Station in Russland.“ 

Manuel Fettner    

„Das Wochenende in Ruka hat bei mir gemischte Gefühle gebracht. Einerseits war es positiv, weil es Schritt für Schritt konstant nach oben geht. Andererseits weiß ich genau, dass die Schritte viel größer sein könnten, weil noch viel mehr drin ist. Ich muss trotzdem vorerst zufrieden sein und geduldig weiterarbeiten.“    

     

Daniel Fettner, MA

Medienbetreuer Skispringen    

Email: daniel.fettner@oesv.at 

Tel: +43 650 3388637