Plätze 5 und 7 für ÖSV-Teams in Val di Fiemme (ITA)

Die beiden ÖSV-Teams (Österreich 1 mit Lukas Greiderer/Lukas Klapfer, Österreich 2 mit Willi Denifl/Paul Gerstgraser) holten beim heutigen Teamsprint in Val di Fiemme (ITA) die Plätze 5 und 7. Der Sieg ging an Norwegen 1 (Jan Schmid, Joergen Graabak) vor Deutschland 1 (Johannes Rydzek, Vinzenz Geiger) und Deutschland 2 (Eric Frenzel, Fabian Riessle) 

Norwegen 1 mit Jan Schmid und dem gestrigen zweitplatzierten Joergen Graabak führte das Feld bereits nach dem Springen mit 31 bzw. 38 Sekunden Vorsprung auf die beiden Verfolgerteams aus Deutschland an. Team Österreich 1 mit Lukas Klapfer und Lukas Greiderer rangierte dahinter mit Sprüngen auf 123,5m (Greiderer) und 118m (Klapfer) auf Platz 4 (+49sek). Nur 2 Sekunden hinter ihnen startete Team Italien 1 mit dem starken Läufer Alessandro Pittin.    

Österreich 1 versuchte gemeinsam mit Italien 1 und Norwegen 2 den Rückstand auf die Spitze zu verkleinern. Allerdings hielten die beiden deutschen Teams das Tempo ständig hoch, schlossen vor dem vorletzten Wechsel auf den Führenden Norwegen auf und hielten die Verfolger in Schach. Im Kampf um Platz 4 musste Österreich 1 schließlich Italien ziehen lassen, Platz fünf für das ÖSV-Team in der Endabrechnung. Der Sieg wurde im Zielsprint entschieden, den Joergen Graabak für sich entscheiden konnte. Mit der vierten Laufzeit verbesserte sich Team Österreich 2 von Platz 13 nach dem Springen auf den siebenten Gesamtrang.

***Stimmen:***   

***Lukas Klapfer: (5.)*** „Es war heute ein zaches Rennen, Alessandro Pittin hat richtig gasgegeben, leider hab ich schon in der dritten Runde reißen lassen müssen. Realistisch gesehen war heute nach dem Springen nicht mehr drin wie Platz 4. Zum Glück konnten wir die Norweger dann noch in Schach halten. Platz 5 ist nicht schlecht, aber auch nicht super.“   

***Lukas Greiderer: (5.)*** „Ich hätte mir schon etwas mehr erwartet, aber mehr war heute nicht drin, ich habe mich etwas hart getan heute. Gegen die Italiener mit Alessandro Pittin konnten wir heute nicht dagegen halten. Morgen möchte ich auf der Schanze nochmal angreifen, den ein oder anderen Meter drauflegen und ein passables Rennen abliefern. Dann wird auch die Platzierung stimmen.“   

***Willi Denifl: (7.)*** „Ich bin zu 50% zufrieden heute. Mit der Leistung auf der Schanze kann  man nicht zufrieden sein, da haben wir einiges liegen lassen. Das Rennen war dann aber wieder sehr gut, wir haben uns super präsentiert und uns die Kräfte sehr gut eingeteilt, so macht Langlaufen Spass. Morgen werde ich wieder alles geben und mit einem Lachen in den Wettkampf starten, hoffentlich klappt es dann besser auf der Schanze.“   

***Paul Gerstgraser: (7.)*** „Es war ein lässiges Rennen heute, wir hatten super Ski. Willi ist super mit der Gruppe mitgelaufen und ich hab geschaut, dass ich zum Schluss den Zielsprint gewinne. Nur auf der Schanze müssen wir noch zulegen, dass wir uns nicht so schinden müssen auf der Loipe. Unabhängig vom Ergebnis macht so ein Teamsprint richtig Spass, wenn es nach mir ginge, könnten wir gerne den ein oder anderen mehr im Weltcup haben.“    

Mag. Clemens Derganc    

Medienbetreuer Nordische Kombination

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