Russischer Premierensieg beim Weltcup-Auftakt   

Nach dem erfreulichen dritten Platz beim Teambewerb am Samstag, konnten Österreichs Skispringer beim ersten Einzelspringen der neuen Weltcup-Saison am Sonntag in Wisla (POL) nicht nachlegen. Bei winterlichen Bedingungen landete Daniel Huber als bester Österreicher auf dem 18. Platz. Vor allem sein zweiter Sprung auf 124,5 Meter stimmte den Salzburger positiv. Stefan Kraft wurde 22., Clemens Aigner 24. und Manuel Fettner 27.     

Ganz oben am Podest landete mit dem Russen Evgeniy Klimow ein Premierensieger. Der ehemalige nordische Kombinierer konnte den Deutschen Stephan Lehye und Ryoyu Kobayashi auf die Plätze verweisen. Für das ÖSV-Team geht es nun weiter in den hohen Norden nach Finnland, wo am kommenden Wochenende in Kuusamo zwei Einzelbewerbe stattfinden.    

     

Cheftrainer Andreas Felder    

„Vom Ergebnis her ist es heute nicht gut gelaufen, das muss man ganz klar sagen. Wir haben schon gestern im Teambewerb gesehen, dass uns zu den Höchstweiten noch ein bisschen fehlt. Da gibt es noch einige Reserven nach oben. Wir versuchen uns jetzt Schritt für Schritt an die Spitze zu kämpfen. Mit den Leistungen von Daniel Huber, Clemens Aigner und Stefan Kraft bin ich aber nicht ganz unzufrieden, da war auch viel Positives dabei.“  

Daniel Huber

„Ich bin im ersten Durchgang ein bisschen zu aggressiv gewesen, der zweite Sprung war dann ganz in Ordnung. Es war heute nicht leicht zu springen und ich hatte auch einige Turbulenzen in meinem Flug. Jetzt müssen wir analysieren, aber es besteht kein Grund Trübsal zu blasen. Wir müssen jetzt die Stimmung oben halten. Wir wissen, dass nur Kleinigkeiten fehlen. In Kuusamo kann das schon wieder ganz anders ausschauen.“

     

Daniel Fettner, MA

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